The Road Out

A fond farewell in the form of sugared strawberries to the host signals that it is time for me to leave Hamburg. But not before I took a ride around the neighbourhood in that bicycle that’s been the most solid thing I’ve ever ridden.

DSCN2742

There is much I am going to miss in this place – the bewildering slower pace of life that I’ve been leading for the past month, the fretful weather (though gorgeous when the air is cold and the skies are blue), the beautiful scenery and its varied suburban areas.

Learning a foreign tongue for so long and for so intensive a period here has momentarily left me bereft of the usually-decent grasp of my very own mother tongue. The pictures have already told part of the story. But let this tribute sum up the rest of the tale, written in the language that I’ve come here to study.

Fast 1 Monat lautete meine Adresse Othmarschen, Uhdeweg in Hamburg. Dank der Gastfreundlichkeit meiner Gastfamilie freundete ich mich innerhalb von kurzer Zeit mit dem Leben in Hamburg an. Nach kurzer Zeit erwiesen sich die Norddeutschen meistens auch als großzügig, hilfsbereit und sympathisch.

Am nächsten Tag nach meiner Ankunft in Hamburg fing schon der Kurs im Goethe-Insitut an. In meiner Gruppe waren 5 andere Teilnehmer, die aus den Niederlanden, den USA und aus Spanien kamen. Der Unterricht war eine große Herausforderung, und die Gruppe arbeiteten intensiv zu unterschiedlichen, und aktuellen (und auch interessanten!) Themen wie “Glück”, “Lüge” und “Heimat und Identität”.

Zu diesen Themen kamen auch die wichtigsten und kompliziertesten grammatischen Teile zur Wiederholung – wie der Konjunktiv II, Verben mit Präpositionen und Präpositionen mit Genitiv. 10 neue Wörter mussten täglich auswendig gelernt werden, und nach jedem Tag verlängerte sich die Liste in unserem gemeinsamen Tagebuch, was wir im Unterricht erfolgreich durchführten.

Im Laufe des Kurses verfassten wir Briefe und Interviews, unterhielten uns viel mit einander, und wir lernten einfach über andere Kulturen und Sprachen. Der Plausch während des Unterrichts ging nach dem Unterricht weiter, und handelte von unseren persönlichen Umständen in unseren eigenen Ländern. Die von den Kursteilnehmern präsentierten kurzen Referate aus den Traditionen ihrer Kulturen, waren für uns alle neu und unbekannt.

Ein typischer Tag fing um 9 Uhr morgens mit dem Unterricht an, und war um 1330 Uhr zu Ende. Anhand des Hamburgers Goethe-Institut Kulturbüro organisierten Freizeitaktivitäten, die nach dem Unterricht stattfanden, besuchte ich in knapp einer Woche fast alles, was sehenswert war.

Am Wochenende konnte ich mit einem von meiner Gastfamilie ausgeliehenen Fahrrad auch kurze Ausflüge nach Övelgönne, Blankenese und Altona machen. Gemeinsam mit den anderen Kursteilnehmern bekam ich auch die Gelegenheit, das traditionsreiche Lübeck zu besuchen und ausführliche Kenntniss über die Hanse zu erwerben.

In der Mitte des Kurses war Deutschland plötzlich im Fußballfieber. Pünktlich zur Fußball-EM war Hamburg schon in Partylaune. Schwarz-rot-gelb bedeckte Fußballfans liefen durch die Straßen und machten eine tolle Stimmung auf dem Heiligenheistfeld. Mit der Deutschen Elf feierten zehntausende und fieberten, als die Mannschaft ihr erstes Spiel gegen Polen siegte und das zweite Spiel verlor.

In Hamburg lief für mich das volle Programm. Die Vielfalt in Hamburg kann ich nur loben, z.B, als ich im Schanzenviertel und St. Georg nach einem Café mit internationaler Küche suchte. Und vergessen darf man also nicht, dass “die sündigste Meile der Welt”, die weltberühmte Reeperbahn, auch in Hamburg ist?

Ich war trotz des wechselhaften Wetters und der gelegentlich heftigen Hausaufgaben einfach sehr froh. Ich bin erst gestern zurückgekehrt, aber träume immer noch von Hamburg.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *